Entscheide, ob es
sich bei den folgenden Stoffen um Reinstoffe oder Gemische handelt:
Apfelsaft,
Kochsalz, Eisen, Meerwasser, Limonade, Aluminium, Schwefel, Milch, Kaffee,
Gartenerde
Zur Bestimmung der Dichte von Alkohol wurde ein
Messzylinder zunächst leer gewogen: Leergewicht 44,3 g. Nach dem
Einfüllen von genau 25 cm3 Alkohol wog der Zylinder 64,6 g. Berechne
die Dichte von Alkohol.
1.2.1 homogene und heterogene Gemische
Benenne die
folgenden Stoffgemische und gib an, ob es sich um ein homogenes oder heterogenes
Gemisch handelt:
a) Alkohol und
Wasser
b) Sand und Wasser
c) Dieselöl und
Wasser
d) Mehl und
Zucker
e) Ruß und Abgase
f) Wassertröpfchen
und Luft
Welche Aggregatzustände
haben die Bestandteile der folgenden Stoffgemische? Gib dazu jeweils ein
Beispiel an und entscheide, welche der Gemische sind homogen und welche
heterogen sind.
a) Emulsion
b) Suspension
c) Feststoffgemisch
d) Lösung
1.2.2 einfache Trennverfahren zur Gewinnung von Reinstoffen
Benenne
die folgenden Stoffgemische, entscheide, welche homogen und welche heterogen
sind und gib eine möglichst einfache Trennungsmöglichkeit an:
a)
Zucker und Wasser
b)
Öl und Wasser
c)
Alkohol und Wasser
d)
Kohlepulver und Wasser
e)
Benzin und Wasser
f)
Sand und Wasser
g)
Zucker und Mehl
h) Luft
Nenne
die Aggregatzustände der Bestandteile in den folgenden Stoffgemischen und gib
dazu jeweils ein Beispiel an:
a)
Emulsion
b)
Lösung
c)
Suspension
d)
Gel
e)
Rauch
f))
Nebel
Welche
der folgenden Stoffe sind Gemische und welche sind Reinstoffe?
a)
Kaffee
b)
Milch
c)
Meerwasser
d)
Kochsalz
e)
Weißwein
f)
Iod
g)
Zucker
Ein
Gemisch aus Quarzsand, Iod und Kochsalz soll getrennt werden. Beschreibe genau,
wie Du dazu vorgehen würdest und verwende dabei die Fachausdrücke.
Aus
Steinsalz soll reines Kochsalz gewonnen werden.
a)
Beschreibe die dazu notwendigen Trennungsschritte und benenne alle dabei
vorkommenden Stoffgemische.
b)
Ist das so gewonnene Kochsalz mit Sicherheit völlig rein? Begründung!
Wenn
kaltes Wasser erwärmt wird, beobachtet man aufsteigende Gasbläschen. Erkläre
diese Beobachtung!
Welche
Stoffeigenschaften werden bei den folgenden Trennungsverfahren benützt:
a) Destillation
b) Sedimentation -
Dekantieren
1.2.3 Kenneigenschaften von Reinstoffen
Nenne
stichwortartig möglichst viele Eigenschaften der folgenden Stoffe:
a)
Kupfer
b)
Wasserstoff
c)
Wasser
d)
Eisen
e)
Kochsalz
f)
Benzin
1.3 Chemische Reaktion
Entscheide,
ob es sich bei den folgenden Vorgängen um chemische oder physikalische
Vorgänge handelt:
a)
Brennen einer Kerze
b)
Brennen einer Glühlampe
c)
Brennen von Töpfergeschirr
d)
Gewinnung von Salz durch Eindampfen von Meerwasser
e)
Aufbrühen von Kaffee
f)
Gehen von Hefeteig
g)
Rosten von Eisen
h)
Anrühren von Gips mit Wasser
i)
Herauslösen eines Tintenflecks mit Wasser
j)
Verbrennung von Benzin im Motor
k)
Lösen von Salz in der Suppe
l)
Vergärung von Zucker mit Hefe zu Alkohol
m)
Zucker verkohlt bei starkem Erhitzen
n)
Verbrennen von Papier
o)
Kupfer dehnt sich beim Erwärmen aus
p)
Löschen von Tinte mit Tintentod
q)
Sublimation von Iod
r)
Erhärten von Zement
s)
Milch wird bei längerem Aufbewahren sauer
t)
Schmelzen von Eis
u)
Entzünden eines Streichholzes
1.3.1 Zersetzung (Analyse), Aufbau (Synthese), Umsetzung
Magnesium
reagiert in der Hitze mit Wasserdampf.
a)
Welche Reaktionsprodukte bilden sich und wie können diese erkannt werden?
b)
Um welchen Reaktionstyp handelt es sich?
Welche
Reaktionsprodukte entstehen bei der Reaktion der folgenden Stoffe (nur die Namen
der Stoffe angeben) und um welchen Reaktionstyp handelt es sich?
a)
Kupferoxid + Kohlenstoff
b)
Wasserstoffperoxid + Braunstein-Katalysator
c)
Zink + Iod
d)
Eisen + Schwefel
e)
Magnesium + Sauerstoff
Vervollständige
die folgenden Wortgleichungen durch Einfügen der fehlenden Stoffe:
a)
Wasser + ? -> Magnesiumoxid + ?
b)
? + ? -> Aluminiumoxid + Eisen
c)
Kohlenstoff + ? -> Kupfer +
Kohlenstoffdioxid
d)
Zink + Iod -> ?
e)
? + ? -> Wasser
Entscheide, ob die
folgenden Stoffe miteinander reagieren, wenn ja, vervollständige diese Reaktion
und gib dazu an, um welchen Reaktionstyp es sich dabei handelt:
a) Magnesiumoxid +
Kupfer
b)
Kohlenstoffdioxid + Magnesium
c) Zink +
Sauerstoff
d) Magnesium +
Salzsäure
1.3.2 Verbindung und Element
Definiere
den Begriff "Element"
1.3.3 Energiebeteiligung
Erstelle
Energiediagramme für die folgenden Reaktionen:
a)
Magnesium reagiert in der Hitze mit Wasserdampf
b)
Reaktion von Eisen mit Schwefel
Definiere
den Begriff "Katalysator"
Warum
muss beim Verbrennen von Propangas dieses zuerst entzündet werden?
Definiere
die Begriffe exotherm und endotherm und gib dazu jeweils drei chemische
Reaktionen als Beispiele an (Wortgleichung mit Ausgangsstoffen und Produkten
angeben)!
Magnesiumoxid
kann auf zwei Wegen hergestellt werden: durch Verbrennung von Magnesium in
Sauerstoff und durch Reaktion von Magnesium mit Wasserdampf. Welcher der beiden
Vorgänge ist stärker exotherm? Begründung!
Magnesium
reagiert mit Wasserdampf in exothermer Reaktion. Ersetzt man das Magnesium durch
Kupfer, so gelingt es nicht, eine exotherme Reaktion zu starten.
Stelle
für beide Reaktionen genau beschriftete Energiediagramme auf! Wo muss das
Kupferoxid im zweiten Energiediagramm angeordnet werden?
2
Teilchenstruktur der Materie 8h
2.1 Teilchenmodell
Wird
nasse Wäsche bei Temperaturen unter 0°C auf die Wäscheleine gehängt, so
trocknet diese dennoch, wenn auch etwas langsamer.
Wie
lässt sich das erklären?
Wie
funktioniert die Gefriertrocknung? Warum ist die Gefriertrocknung von Kaffee,
Kräutertees oder Fertigsuppen vorteilhafter?
Zwei Feststoffe
sollen miteinander zur Reaktion gebracht werden. Was wäre zur Auslösung einer
Reaktion günstiger (mit Begründung!):
a) die beiden
Stoffe fein pulverisieren und dann vermischen,
b) die beiden
Stoffe getrennt in einem Lösungsmittel lösen und dann die Lösungen
vereinigen?
2.2 Erhaltung der Masse
Welche
Massenänderungen sind bei den folgenden Experimenten zu beobachten? Erklärung!
a)
Eisenwolle wird auf einer Waagschale verbrannt
b)
eine Kerze wird auf einer Waagschale entzündet
c)
Magnesium wird auf einer Waagschale mit Salzsäure zur Reaktion gebracht
2.3 Konstante Zusammensetzung von Verbindungen
2.4 Daltonsche Atomhypothese
2.5 Atomare Masseneinheit
2.6 Volumenverhältnisse bei Gasreaktionen: Molekülbegriff
2.7 Formeln, Wertigkeit
3
Reaktionsgleichungen und ihre Aussagen 8h
3.1 Reaktionsgleichungen
Vervollständige
die folgenden Reaktionsgleichungen durch Einfügen der Koeffizienten:
a)
Fe2O3
+ H2 ------>
Fe +
H2O
b)
Al +
HCl -----> AlCl3
+ H2
c)
H2S
+ O2
-----> SO2
+ H2O
3.2 Stoffumsatz
3.2.1 Stoffmenge als Basisgröße
Berechne die molare
Masse der folgenden Verbindungen:
a)
MgSO4 (Magnesiumsulfat)
b)
Ca(HCO3)2
(Calciumhydrogencarbonat)
Berechne aus den
gegebenen Massen die Stoffmengen folgender Stoffportionen:
a) 1.27 g Kupfer
b) 72.5 kg
Harnstoff CO(NH2)2
Berechne aus den
gegebenen Stoffmengen die Masse folgender Stoffportionen:
a)
80 mmol Stickstoffgas
b)
2.13 mol Ammoniumphosphat (NH4)3PO4
3.2.2 molare Größen
a) Wie viel Mol
sind 2 g Sauerstoff?
b) wie viele Atome
sind in 2 g Sauerstoff enthalten?
c) Welches Volumen
nehmen 2 g Sauerstoff unter Normalbedingungen ein?
1 Raumteil eines
brennbaren Gases X reagiert mit 2 Raumteilen Sauerstoff zu 1 Raumteil
Kohlenstoffdioxid und 2 Raumteilen Wasserdampf.
a) Ermittle unter
Anwendung des Satzes von Avogadro die Formel des unbekannten Gases X und stelle
für diesen Vorgang die chemische Gleichung auf!
b) Wie lässt sich
das Kohlenstoffdioxid experimentell nachweisen?
In einem
abgeschlossenen Volumen werden 7 ml Wasserstoff mit
10 ml Sauerstoff
gemischt und durch Zündung mit einem elektrischen Funken zur Explosion
gebracht.
a) Stelle für
diesen Vorgang die Reaktionsgleichung auf!
b) Welches
Gasvolumen bleibt nach dem Abkühlen übrig? Um welches Gas handelt es sich
dabei und wie lässt es sich nachweisen?
Silberoxid, eine
pulverförmige Substanz, zersetzt sich beim Erhitzen vollständig in die
Elemente. Beim Erhitzen von 155 mg Silberoxid ergaben sich 7.5 ml Sauerstoff
(Standardbedingungen).
a) Wie viel mg
Sauerstoff waren im Silberoxid enthalten?
b) Skizziere eine mögliche
Versuchsanordnung für die Durchführung dieses Experiments (mit Beschriftung!)
Ammoniak (Formel:
NH3), ein Gas, wird in die Elemente Stickstoff und Wasserstoff
zerlegt.
a) Stelle für
diesen Vorgang eine Reaktionsgleichung auf!
b) Entscheide durch
Anwendung des Satzes von Avogadro, welche Volumenänderung nach der Reaktion
eingetreten ist.
c) Ist Ammoniak
leichter oder schwerer als Luft? (begründen!)
In einer chemischen
Fabrik sollen täglich 3000 Tonnen Ammoniak NH3 produziert werden. Wie
viel m3 Wasserstoffgas und Stickstoffgas werden dazu täglich
benötigt?
a) bei
Standardbedingungen
b) bei den
Reaktionsbedingungen 200 bar und 500°C?
a) Wie groß ist
die Zahl der Atome in 1 mol Wasserstoff?
b) Berechne die
Masse eines Sauerstoffatoms in Gramm!
c) Berechne die
Masse von 0.5 mol Stickstoff!
d) Wie groß ist
das Volumen von 0.5 mol Stickstoff (Standardbed.)?
e) Berechne die
Stoffmenge von 100 g Blei in Mol!
In einem
abgeschlossenen Volumen werden 7 ml Wasserstoff mit 10 ml Sauerstoff gemischt
und durch Zündung mit einem elektrischen Funken zur Explosion gebracht.
a) Stelle für
diesen Vorgang die Reaktionsgleichung auf!
b) Welches
Gasvolumen bleibt nach dem Abkühlen übrig? Um welches Gas handelt es sich
dabei und wie lässt es sich nachweisen?
1 Raumteil eines
brennbaren Gases X reagiert mit 2 Raumteilen Sauerstoff zu 1 Raumteil
Kohlenstoffdioxid und 2 Raumteilen Wasserdampf.
Ermittle unter
Anwendung des Satzes von Avogadro die Formel des unbekannten Gases X und stelle
für diesen Vorgang die chemische Gleichung auf!
3.2.3 Berechnungen
Kupfer bildet bei der Reaktion mit Sauerstoff ein schwarzes Oxid. Das
Massenverhältnis Kupfer : Sauerstoff ist bei dieser Reaktion 3.97:1. Ermittle
die einfachste mögliche Summenformel dieses Oxids und stelle die
Reaktionsgleichung auf.
Wie viel Aluminium
muss man in Salzsäure lösen, um einen Ballon mit 100 l Inhalt (Standardbedingungen)
füllen zu können?
5 g Kohlenstoff
werden zu Kohlenstoffdioxid verbrannt.
a) Wieviel Liter
Luft (Standardbedingungen) werden dazu benötigt? (Luft enthält 21 Vol%
Sauerstoff)
b) Berechne die
Ausbeute an Kohlenstoffdioxid in Mol, Gramm und Liter (Standardbedingungen).
Bei der Verbrennung
von 9.67 mg Methan CH4 entstehen 26.53 mg CO2 und 21.56 mg
H2O. Berechne die Verhältnis-Formel.
Der Energiebedarf
des Menschen beträgt bei völliger Ruhe 7000 kJ/24h (=Grundumsatz) und wird
hauptsächlich durch die vollständige Oxidation von Glucose (=Traubenzucker) C6H12O6
zu Kohlenstoffdioxid und Wasser gedeckt. Dazu dient der eingeatmete Sauerstoff.
Der Energiegehalt (Brennwert) von Glucose beträgt 15.8 kJ/g.
a) mit wie viel
Traubenzucker lässt sich der Grundumsatz 24 h lang decken?
b) Wie viel l
Sauerstoff (Standardbedingungen) sind dazu in 24 h nötig ?
Magnesium löst
sich in verd. Salzsäure unter Bildung von Wasserstoff. Wie viel Gramm und
wie viel Liter Wasserstoff werden frei, wenn 7,0 g Magnesium aufgelöst werden?
Wie viel Liter
Sauerstoff erhält man aus 5,0 g Quecksilberoxid (Standardzustand)?
Berechne die Masse
von 4 l Sauerstoff bei 17°C unter 1000 hPa Druck.
4 g Kohlenstoff
werden zu Kohlenstoffdioxid verbrannt. Wie viel Liter Luft werden dazu benötigt?
(Normalzustand!) (Luft enthält etwa 21 Vol% Sauerstoff)
Natriumhydrogencarbonat NaHCO3 wird als Backpulver verwendet. Beim Erhitzen
entsteht daraus nach der folgenden Reaktionsgleichung gasförmiges
Kohlenstoffdioxid, wodurch der Teig "geht":
2 NaHCO3
----------> Na2CO3
+ CO2
+ H2O
Für ein lockeres Gebäck müssen mindestens 2,5 l
Kohlenstoffdioxid pro 1000 g Mehl freigesetzt werden. Berechne die Masse an
Natriumhydrogencarbonat-Backpulver (in Gramm), die zu 1000 g Mehl gegeben werden
müssen.
Zur Bestimmung der
Konzentration einer verdünnten Natronlauge wird eine Probe von 20,0 ml dieser
Natronlauge mit Salzsäure der Konzentration c = 1,02 mol/l bis zum Farbumschlag
des Indikators titriert. Der Verbrauch an Salzsäure beträgt 24,3 ml.
a) Berechne die
Konzentration der Natronlauge in Mol pro Liter.
b) Welche Masse an
Natriumhydroxid ist in einem Liter dieser Natronlauge enthalten?
Ein Airbag soll
einen Autofahrer bei einem Aufprall durch Bildung eines „Luftpolsters“ schützen.
Dabei wird Natriumazid NaN3 verwendet, das sich nach elektrischer Zündung
innerhalb von weniger als
50 Millisekunden
entsprechend der folgenden Reaktionsgleichung in Natrium und Stickstoff
zersetzt:
2 NaN3
-> 2 Na + 3 N2
Wieviel Gramm
Natriumazid müssen zersetzt werden, damit 100 l Stickstoffgas entstehen?
3.3 Energieumsatz
Magnesium reagiert
mit Wasserdampf in exothermer Reaktion. Ersetzt man das Magnesium durch Kupfer,
gelingt es nicht, eine exotherme Reaktion zu starten.
Stelle für beide
Reaktionen genau beschriftete Energiediagramme auf! Wo muss das Kupferoxid im
zweiten Energiediagramm angeordnet werden?
Berechne die
Reaktionsenthalpie für die folgende Reaktion: Fe2O3
+ 3 CO ----------> 2
Fe +
3 CO2
Berechne aus den
Standard-Bildungsenthalpien (siehe Tabelle unten) die Reaktionsenthalpie für
die folgende Reaktion und gib an, ob es sich um eine exotherme oder endotherme
Reaktion handelt:
SO2
+ 2 H2S -> 3 S + 2 H2O
Was versteht man
unter dem Begriff "Bildungsenthalpie"?
Gegeben ist das
Reaktionsschema 3
CaO +
2 Fe ----------> 3
Ca +
Fe2O3.
Berechne aus den
Bildungsenthalpien (Tabelle) die Reaktionsenthalpie und entscheide, ob diese
Reaktion exotherm ablaufen kann.
Kann man
Eisen(III)-oxid mit Wasserstoff in einer exotherm verlaufenden Reaktion zu Eisen
reduzieren?
Bei Graphit und
Diamant handelt es sich um reinen Kohlenstoff. Beide Modifikationen verbrennen
in reinem Sauerstoff. Die Umwandlung von Graphit in Diamant ist schwierig und
die Reaktionswärme für diese Reaktion kann nicht direkt gemessen werden. Erläutere
unter Verwendung eines Energiediagramms, wie die Reaktionswärme für die
Umwandlung von Graphit in Diamant dennoch bestimmmt werden kann.
Methan (Formel: CH4)
ist ein brennbares Gas. Welche Verbrennungswärme wird bei der Verbrennung von 1
mol Methan frei?
Zum Schweißen und
Schneiden von Stahl wird im Schweißbrenner Acetylen (=Ethin, Formel: C2H2),
ein brennbares Gas, mit Sauerstoff verbrannt.
a) Berechne die
Verbrennungswärme von 1 mol Acetylen und begründe, warum Acetylen zum Schweißen
besser geeignet ist als Methan oder Wasserstoff.
b) Unter bestimmten
Bedingungen kann Acetylen explosionsartig in die Elemente Kohlenstoff und
Wasserstoff zerfallen. Begründe, warum dies bei Acetylen möglich ist, aber
nicht bei Methan!
4
Vielfalt und Ordnung chemischer Reaktionen 14h
4.1 Oxidation und Reduktion
4.1.1 Luft und Sauerstoff
4.1.2 Oxidation als Sauerstoffaufnahme
4.1.3 Oxide und Oxidationsmittel
4.1.4 Wasserstoff als Reduktionsmittel: Reduktion
4.1.5 Redoxreaktion als Sauerstoffübertragung
4.2 Saure und alkalische Lösungen: Indikatoren, Neutralisation
Schreibe die
Formeln der folgenden Hydroxide auf und nenne den Namen der wässrigen Lösung
dieser Hydroxide:
- Natriumhydroxid
- Kaliumhydroxid
- Calciumhydroxid
- Bariumhydroxid
- Aluminiumhydroxid
- Ammoniumhydroxid
Schreibe die
Formeln der folgenden Säuren auf und nenne die Namen und Formeln der
Natriumsalze dieser Säuren:
- Salzsäure
- Fluorwasserstoffsäure
(=Flusssäure)
- Schwefelsäure
- Schweflige Säure
- Schwefelwasserstoffsäure
- Salpetersäure
- Phosphorsäure
- Kohlensäure
Welche Masse und
welches Volumen (Normalbedingungen) an Chlorwasserstoffgas muss man in Wasser lösen,
damit man mit der dadurch hergestellten Salzsäure 1 g Natriumhydroxid
neutralisieren kann?
Ein Abfallbehälter
enthält 4500 l verdünnte Salzsäure der Konzentration c = 0,08 mol/l, die vor
Entleerung in die Kanalisation durch Neutralisation mit Natriumhydroxid unschädlich
gemacht werden soll. Welche Masse an Natriumhydroxid muss für die
Neutralisation zu der Säure gegeben werden?
4.3 Katalyse
5
Atombau und gekürztes Periodensystem der Elemente 6h
5.1 Kern-Hülle-Modell
5.1.1 Bausteine der Atome: Proton, Neutron, Elektron
Erkläre den Begriff "Isotop" am Beispiel der
Isotope des Wasserstoffs.
5.1.2 Verteilung der Elektronen in der Hülle
Trage in einem Diagramm für das Element Aluminium die
Ionisierungsenergien zur Abtrennung des ersten bis letzten Elektrons schematisch
ein und erläutere kurz die darin erkennbaren Zusammenhänge.
Erkläre den Aufbau
eines Fluoratoms.
Welche Information
kann man aus dem PSE über das Element mit der Ordnungszahl 31 entnehmen?
a) Fertige eine
beschriftete Skizze vom Aufbau der Elektronenhülle eines Phosphoratoms.
b) Stelle in einem
Diagramm die Ionisierungsenergien für die Abtrennung aller Elektronen eines
Phosporatoms schematisch dar.
Das Element Silber
besteht aus den Isotopen Atomsorten Ag-107 und Ag-109. Der Anteil des Isotops
mit der kleineren Atommasse beträgt 51,8%. Berechne die mittlere Atommasse von
Silberatomen und vergleiche mit der Angabe im Periodensystem (die erforderlichen
Nukleonenmassen z.B. aus Internet-Quellen ermitteln).
Worin unterscheiden
sich die verschiedenen Isotope eines Elements? Wie lässt sich dieser
Unterschied feststellen?
Atom A enthält 17
Protonen und 18 Neutronen
Atom B enthält 18
Protonen und 18 Neutronen
Atom C enthält 17
Protonen und 17 Neutronen
a) Wie groß ist
die relative Atommasse der Atome A,B und C in u ungefähr?
b) Um welches
Element handelt es sich jeweils bei A, B und C?
c) Bezeichne die
Atome A und C mit einem Fachausdruck!
Das Element Lithium
besteht aus zwei Atomsorten mit den Massen 6,02 u und 7,02 u. Die mittlere Masse
beträgt 6,94 u. Welchen Anteil haben die beiden Atomsorten in dem natürlichen
Isotopengemisch?
Definiere den
Begriff "Element" exakt!
Ein Element X
bildet ein Oxid XO2, das 46,7 Massenprozent dieses Elements enthält.
Berechne die molare Masse dieses Elements und ermittle, um welches Element
es sich handelt.
Berechne die Masse
eines Goldatoms.
Ein Atom enthält
92 Protonen und 146 Neutronen. Ermittle die Kernladungs- und die Nukleonenzahl
dieses Atoms und gib dessen ungefähre Atommasse an. Um welches Element handelt
es sich?
Beschreibe
den Aufbau des Atoms von 19F.
Was kann man über
den Bau der Atome eines Elements aussagen, wenn man dessen Ordnungszahl kennt?
Das Edelgas Neon
enthält die Isotope Ne-20 (90,5%), Ne-21 (0,3%) undNe-22 (9,2%) mit den
angegebenen Häufigkeiten. Berechne mit Hilfe dieser Angaben die Atommasse
des Elements Neon.
5.2 Ordnung der Elemente im Periodensystem
Stelle unter
Anwendung der Edelgasregel die Formel für die Ionen der folgenden Elemente auf
und schreibe dahinter (in Klammern) das Elementsymbol des Edelgases, das die
gleiche Elektronenkonfiguration aufweist:
a) Calcium b)
Lithium c) Brom d) Sauerstoff e) Gallium f) Barium
5.2.1 gekürztes Periodensystem
Ein Element hat die
Ordnungszahl 12.
a) Was lässt sich
daraus über den Bau seiner Atome aussagen?
b) Erkläre den
Zusammenhang zwischen dem Bau der Atome dieses Elements und seiner Stellung im
Periodensystem!
Ist das Element
Silicium in seinen chemischen Eigenschaften näher mit dem Element Kohlenstoff
oder dem Element Phosphor verwandt? Begründe Deine Antwort!
a) Begründe die
Zunahme der Atomradien innerhalb einer Gruppe (von oben nach unten).
b) Begründe die
Abnahme der Atomradien innerhalb einer Periode (von links nach rechts).
5.2.2 Elektronenkonfiguration und Reaktionsverhalten
Aluminium reagiert
mit Chlor zu Aluminiumchlorid.
Stelle für die am
Aluminium und Chlor ablaufenden Elektronenübergänge Teilgleichungen auf und
bilde daraus die Gesamtgleichung in Ionenform und als Stoffgleichung.
Magnesium reagiert
mit Stickstoff zu Magnesiumnitrid, einer salzartigen Verbindung. Stelle den
Vorgang der Ionenbildung aus den beiden Elementen in Teilgleichungen dar und
bilde aus den beiden Teilgleichungen die Gesamtgleichung in Ionenform sowie die
Stoffgleichung.
Magnesiumchlorid
wird elektrolysiert. Stelle die an Kathode und Anode ablaufenden Vorgänge in
Form von Reaktionsgleichungen dar und addiere diese Teilvorgänge zur
Gesamtgleichung in Ionenform.
Gib für die
Elemente der 3. Periode des Periodensystems die Formeln der
a)
Wasserstoffverbindungen (=Hydride) und
b)
Sauerstoffverbindungen (= Oxide) an!
6
Eigenschaften, Bau und Bedeutung von Salzen 10h
6.1 Ionen als Ladungsträger
6.2 Ionenbildung: Kation, Anion, Ionenladung
Stelle unter
Anwendung der Edelgasregel die Formel für die Ionen der folgenden Elemente auf
und schreibe dahinter (in Klammern) das Elementsymbol des Edelgases, das die
gleiche Elektronenkonfiguration aufweist:
Calcium
Lithium Brom Sauerstoff
Gallium Barium
Welche
Eigenschaften müsste ein Ion haben, um im elektrischen Feld besonders schnell
zu wandern?
Kupferchloridlösung
leitet den elektrischen Strom, ein Kupferdraht ebenfalls. Worin liegt der
prinzipielle Unterschied?
6.3 Ionenbindung und Ionengitter
Nenne Möglichkeiten
zur Bildung von Salzen und gib dazu jeweils ein Beispiel an (nur
Reaktionsgleichung!)
Stelle die Formeln
der folgenden Salze auf:
- Calciumchlorid -
Ammoniumsulfid - Aluminiumfluorid - Natriumphosphat - Calciumphosphat -
Bariumcarbonat - Calciumsulfit - Natriumcarbonat
Vervollständige
folgenden Überblick über die Möglichkeiten der Salzbildung: Auf den
Reaktionspfeilen sind die Stoffe anzugeben, die zur Herstellung des jeweiligen
Produktes notwendig sind!
Formuliere die
folgenden Reaktionen und benenne die jeweils entstehenden Salze:
a) Metall +
Nichtmetall
- Eisen (hier
dreiwertig) + Brom
- Magnesium + Brom
- Natrium + Chlor
b) unedles Metall +
Säure
- Eisen (hier
zweiwertig) + Schwefelsäure
- Magnesium +
Salpetersäure
- Magnesium +
Phosphorsäure
- Zink (zweiwertig)
+ Salzsäure
c) Metalloxid + Säure:
- Calciumoxid +
Salzsäure
- Calciumoxid +
Schwefelsäure
- Kupfer(II)-oxid +
Salpetersäure
d) Säure + Base
(=Neutralisation)
- Phosphorsäure +
Natronlauge
- Schwefelsäure
+ Barytlauge
- Kohlensäure +
Kalkwasser
e) Lauge +
Nichtmetalloxid
- Natronlauge +
Kohlenstoffdioxid
- Kalkwasser +
Kohlenstoffdioxid
- Natronlauge +
Schwefeldioxid
f) Salzfällung
- Silbernitrat +
Natriumchlorid
- Natriumcarbonat +
Calciumchlorid
- Bariumchlorid +
Kaliumsulfat
g)
"Austreiben" einer schwächeren oder flüchtigen Säure aus ihrem Salz
durch eine stärkere oder nichtflüchtige Säure:
- Calciumcarbonat +
Salzsäure
- Natriumsulfit +
Schwefelsäure
- Eisen(II)-sulfid
+ Salzsäure
Beim Aufräumen des
Chemielabors wurde eine Flasche ohne Etikett gefunden. Sie enthielt ein weißes,
geruchloses Pulver. Zur Identifizierung wurden folgende Versuche durchgeführt:
- Eine kleine
Probe, an einem Magnesiastäbchen in die Flamme gehalten, färbte diese violett.
- Bei Zugabe von
Chlorwasser zur Lösung dieser Substanz trat eine Braunfärbung der Lösung auf
- anschließendes Ausschütteln mit Benzin ergab eine violette Färbung der
Benzinphase .
- Zugabe von
Silbernitratlösung zur angesäuerten Lösung der unbekannten Substanz lieferte
einen gelben Niederschlag.
a) Um welche
Substanz handelte es sich? (Name und Formel angeben)
b) Stelle für die
durchgeführten chemischen Reaktionen Ionengleichungen in Kurzform auf!
Eine unbekannte
Verbindung wird untersucht. Versetzt man eine wässrige Lösung dieser
Verbindung mit Silbernitratlösung, so erhält man einen gelblichen
Niederschlag. Gibt man zu der Lösung Chlorwasser, tritt eine Braunfärbung auf,
die sich nach Zugabe von Stärke nicht verändert. Eine kleine Probe von dieser
Substanz wird an einem Magnesiastäbchen in die Flamme gehalten. Dabei tritt
eine intensive Gelbfärbung auf.
Um welche Substanz
handelt es sich? Alle beschriebenen Reaktionen sind mit Stoff- und
Ionengleichung (ausführlich) zu formulieren.
Ermittle die
Formeln der folgenden Salze:
a) Natriumfluorid
b) Calciumfluorid
c) Aluminiumfluorid
Magnesiumchlorid
wird elektrolysiert. Stelle für die dabei ablaufenden Vorgänge
Reaktionsgleichungen auf, getrennt für Kathoden- und Anodenvorgang und die
Gleichung für den Gesamtvorgang!
Wieviel Gramm
Reaktionsprodukt werden an Kathode und Anode abgeschieden, wenn der elektrische
Strom genau 1 mol Elektronen transportiert?
[Kathode:
12,2 g Anode: 35,4 g]
Aluminium reagiert
mit Chlor zu Aluminiumchlorid.
Stelle für die am
Aluminium und am Chlor ablaufenden Elektronenübergänge Teilgleichungen auf und
bilde daraus die Gesamtgleichung in Ionenform und als Stoffgleichung.
Lithium reagiert
mit Fluor zu Lithiumfluorid. Stelle unter Verwendung von Skizzen dar, welche Veränderungen
sich dabei in der Elektronenhülle der beiden Atome vollziehen!
Auf welchen Wegen könnte
Natriumchlorid hergestellt werden?
Stelle möglichst
viele Wege in Form von Reaktionsgleichungen zusammen und benenne die Stoffe
(mehrfach vorkommende Stoffe nur einmal benennen!).
Nenne Möglichkeiten
zur Bildung von Salzen und gib dazu jeweils ein Beispiel an (nur
Reaktionsgleichung!).
In einer Chemikaliensammlung wurde
eine Flasche ohne Etikett gefunden, die eine salzartige Verbindung enthielt.
Jemand erinnerte sich, dass die Substanz dem giftigen Bariumchlorid ähnlich
sieht. Wie könnte man durch chemische Experimente prüfen, ob es sich wirklich
um Bariumchlorid handelt? Es stehen alle notwendigen Chemikalien zur Verfügung.
Beschreibe, was Du tun und was Du beobachten würdest und stelle für die
chemischen Vorgänge Reaktionsgleichungen auf (als Stoffgleichung und als ausführliche
Ionengleichung).
Gib in Form von Reaktionsgleichungen
drei Möglichkeiten zur Herstellung von Magnesiumchlorid an.
Vervollständige
die folgenden Reaktionsgleichungen (falls erforderlich, auch alle Koeffizienten
eintragen!):
a)
Na
+ S
----------> .....
b)
Mg(OH)2 +
HCl ---------->
..... +
.....
c)
CO2 +
..... ---------->
H2CO3
d)
HNO3 +
..... ---------->
NaNO3
+ H2O
e)
CaO +
HCl ---------->
..... + .....
f)
H2SO4
+ Ca(OH)2
----------> .....
+ .....
g)
Al +
Cl2 ---------->
.....