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Natur und TechnikLehrplan (Stand: 28.08.2004)
In ihrem Alltag begegnen die Kinder der faszinierenden und vielfältigen Welt der Naturwissenschaften und der Technik, die viele Bereiche ihres Lebens beeinflussen. Diese Erfahrungen und die bereits in der Grundschule erworbenen Kenntnisse bringen sie in den Unterricht mit ein. Ihre natürliche Neugier motiviert die Kinder, sich mit verschiedenen Phänomenen des Alltags zu beschäftigen und diese experimentell zu erforschen. Wo immer möglich steht dabei der eigentätige Zugang im Mittelpunkt. Im
Schwerpunkt Naturwissenschaftliches Arbeiten begegnen die Schüler zunächst
unvoreingenommen Fragestellungen aus unterschiedlichen Themenbereichen und übernehmen
selbst die Rolle des Forschers und Erfinders. Dabei werden sie allmählich mit
Arbeitsmethoden vertraut, die in allen naturwissenschaftlichen Fächern
Verwendung finden. Im
Schwerpunkt Biologie erwerben die Schüler grundlegende Kenntnisse über ihren
eigenen Körper sowie über Säugetiere und lernen, biologische Phänomene mit
Hilfe von Basiskonzepten zu erklären. Beim Bearbeiten konkreter
Aufgabenstellungen erkennen sie den Nutzen der Arbeitsmethoden aus dem
Schwerpunkt Naturwissenschaftliches Arbeiten. Ein gemeinsam von Schülern und
Lehrern geplantes Unterrichtsprojekt rundet die Zusammenarbeit der beiden
Schwerpunkte ab. In
der Jahrgangsstufe 5 erwerben die Schüler folgendes Grundwissen: ·
Sie kennen typische Arbeitsmethoden aus den Naturwissenschaften und der
Technik und können sie in einfachen Fällen anwenden. ·
Sie können die Ergebnisse ihrer Tätigkeit in einfacher Form
dokumentieren und präsentieren. ·
Sie verfügen über praktische Erfahrungen im Umgang mit Materialien,
Werkzeugen sowie Messgeräten und kennen elementare Sicherheitsregeln. ·
Sie haben eine erste Vorstellung vom Aufbau der Stoffe aus kleinsten
Teilchen und sie wissen, dass Vorgänge in Natur und Technik mit Stoff- bzw.
Energieumwandlung verbunden sind. ·
Sie kennen die charakteristischen Eigenschaften der Lebewesen und haben
eine erste Vorstellung von der Geschichte des Lebens auf der Erde. ·
Sie haben einen Überblick über Bau und Funktion der wichtigsten
Organsysteme des Menschen. ·
Sie kennen die biologischen Grundlagen der Geschlechtlichkeit des
Menschen und besitzen damit die kognitive Voraussetzung, die mit der Pubertät
einhergehenden Veränderungen besser zu bewältigen. ·
Sie wissen, wie sie maßgeblich zur Gesunderhaltung ihres Körpers
beitragen können. ·
Sie können die beim Menschen erarbeiteten biologischen Basiskonzepte auf
andere Säugetiere übertragen. ·
Sie kennen die Anforderungen an eine artgerechte Tierhaltung. NT
5.1 Schwerpunkt Naturwissenschaftliches Arbeiten (42 Std.) Die
Kinder erleben die enge Verzahnung von Vorgängen in der Natur mit
naturwissenschaftlicher Vorgehensweise und technischen Anwendungen. Ausgehend
von eigenen Erfahrungen und Vorstellungen werden die Schüler an
naturwissenschaftliche Sichtweisen herangeführt. Sie erfahren, wie man durch
den gezielten Einsatz von geeigneten Arbeitsmethoden naturwissenschaftliche
Fragestellungen angeht. Die
Begeisterung für praktisches Arbeiten sowie der hohe Grad an Eigenaktivität
regen die Phantasie der Mädchen und Jungen an und fördern ihre Kreativität.
Sie werden ermutigt, eigene Ideen für technische Lösungsansätze einzubringen
und auch handwerklich umzusetzen, wobei sie mit grundlegenden Sicherheitsregeln
vertraut werden. Die gewonnenen Erkenntnisse stärken das Bewusstsein der Schüler
für die Notwendigkeit umweltgerechten Handelns und zeigen ihnen entsprechende Möglichkeiten
auf. Sie erfahren immer wieder, dass der Freude über eigene Erfolge persönlicher
Einsatz vorausgeht und Teamarbeit wesentlich zum Gelingen beiträgt. Die
in NT 5.1.2 angegebenen Themenbereiche spiegeln einen weiten Bereich von im
Alltag erfahrbaren Phänomenen und Bezügen wider. An ausgewählten Beispielen
aus den unterschiedlichen Themenbereichen werden die Schüler mit den in NT
5.1.1 genannten Arbeitsmethoden vertraut. Sie bekommen einen ersten Eindruck von
den Teilgebieten der Naturwissenschaften, wobei kein systematischer
Fachunterricht vorweggenommen wird. So gewinnen die Kinder bereits eine erste
Vorstellung vom Aufbau der Stoffe aus kleinsten Teilchen und lernen, dass Vorgänge
in der Natur mit Stoff- bzw. Energieumwandlung verbunden sind. NT
5.1.1 Arbeitsmethoden [ M 5.1, 5.4, D 5.2, Geo 5.6, Ku 5.4] Ausgehend
von der Wahrnehmung von Naturphänomenen werden die Schüler angeleitet,
zielgerichtet zu beobachten, und ermutigt, eigenständig nach Erklärungen zu
suchen. Sie gewinnen erste Erfahrungen im Untersuchen, Messen, Vergleichen und
Ordnen und stellen fest, dass sie durch Ausprobieren und Experimentieren den Lösungen
naturwissenschaftlicher Fragestellungen näher kommen. Die Schüler lernen,
Arbeiten nachvollziehbar zu dokumentieren und anschaulich zu präsentieren. Beim
handwerklichen Gestalten technischer Lösungsansätze setzen sie verschiedene
Materialien kreativ und zweckentsprechend ein. Die Arbeit im Team lässt sie die
Vorteile einer Arbeitsteilung erleben, zeigt aber auch die Notwendigkeit,
Verhaltensregeln zu formulieren und einzuhalten. ·
Beobachten, Untersuchen, Messen: z. B. Geräte wie Stoppuhr, Thermometer
und Mikroskop einsetzen ·
Sammeln, Vergleichen, Ordnen und Bestimmen: z. B. Herbarium oder
Mineraliensammlung anlegen ·
Experimentieren: z. B. Versuche planen, aufbauen, durchführen, auswerten ·
Dokumentieren: z. B. Tabellen, Bilder, Diagramme und Texte erstellen;
dabei verschiedene Medien einsetzen ·
Entdecken und Forschen: z. B. Fragen stellen, Problemlösungen suchen,
historische Ansätze nachempfinden ·
Bauen und Erfinden: z. B. mit Werkzeugen und Geräten umgehen,
konstruieren und testen ·
Präsentieren: z. B. Ergebnisse vortragen; Ausstellung, Broschüre,
Plakat gestalten ·
Arbeiten im Team: z. B. Arbeit verteilen, Absprachen treffen, gemeinsam
Verantwortung übernehmen NT
5.1.2 Themenbereiche und Konzepte Auf
dem Weg von Alltagserklärungen hin zu naturwissenschaftlichen Erklärungsmustern
setzen die Schüler die verschiedenen naturwissenschaftlichen Arbeitsmethoden
ein. Beim
Umgang mit Messgeräten bestimmen sie beispielhaft Größen wie Länge, Zeit
oder Temperatur. Ohne sich systematisch mit Umrechnungen von Einheiten beschäftigen
zu müssen, machen sich die Kinder auf pragmatische Weise wesentliche Größen
wie Rauminhalt und Masse zugänglich. Sie
gewinnen eine einfache Vorstellung davon, dass Stoffe aus kleinsten Teilchen
(Atome, Moleküle) zusammengesetzt sind, welche mit Hilfe einfacher Modelle
veranschaulicht und zur Erklärung von chemischen und physikalischen Phänomenen
eingesetzt werden. An einigen Beispielen werden die Schüler mit einem propädeutischen
Energiebegriff vertraut, indem sie erfahren, dass Vorgänge in der Natur und der
Technik mit Energiewandel verbunden sind. Licht ·
Lichtzerlegung, Abbilden mit Linsen ·
weitere Erfahrungen und Anwendungen zur Auswahl: Sonne, Mond,
Tag-Nacht-Rhythmus, Lichtwirkung, Farbe, Sonnenuhr, Sonnenkollektor, Solarzelle,
Auge [ NT 5.2.2], Photographie, Schutz vor Sonnenbrand, Spiegel, Färben,
Bleichen Luft ·
Luft als Gemisch, Schall ·
weitere Erfahrungen und Anwendungen zur Auswahl: Gerüche, Fliegen,
Luftdruck, Wetter, Feuer, Flugtechnik, Duftstoffe, Schadstoffe, Hören [ NT
5.2.2] Wasser ·
Aggregatzustände, Wasser als Lösungsmittel ·
weitere Erfahrungen und Anwendungen zur Auswahl: Schwimmen und Schweben,
Lebensraum Wasser, Wasserkreislauf, Gemische (Säfte, Cremes, Farben), Waschen,
Wasserfahrzeuge, Wasserkraftwerk, Trinkwasseraufbereitung, Filtrieren, Wasser
als Grundlage des Lebens Boden
und Gestein ·
Erfahrungen und Anwendungen zur Auswahl: Mineralien, Fossilien,
Bodeneigenschaften, Bodenlebewesen, Erosion, Landwirtschaft, Düngung und
Pflanzenwachstum, Humusbildung, Kristallbildung [ Geo 5.3] Stoffe
und Materialien ·
Stoffeigenschaften (z. B. Farbe, Löseverhalten, Dichte), Mischen und
Trennen von Stoffen, Stoffumwandlung [ NT 5.2.2] ·
weitere Erfahrungen und Anwendungen zur Auswahl: Verschiedenartigkeit von
Materialien, Materialbearbeitung, Stabilität (Grashalm, Knochen, Hochhaus),
Verbrennung, Indikatoren aus Pflanzen Umwelt
und Leben ·
Atmung, Nährstoffe [ NT 5.2.2] ·
weitere Erfahrungen und Anwendungen zur Auswahl: Prinzip der Oberflächenvergrößerung,
Lebensmittel, Umweltbelastung, Wasserqualität, Artenvielfalt, Pflanzenwachstum,
Schulgarten, Aquarium, nachwachsende Rohstoffe, Wertstoffrecycling,
Temperaturregulation, Lärmschutz, Müllentsorgung, Landschaftsschutz NT
5.2 Schwerpunkt Biologie (42 Std.) Im
Schwerpunkt Biologie setzen sich die Schüler ausführlich mit dem Körper des
Menschen sowie dem Bau und der Lebensweise von Säugetieren auseinander. Die
erworbenen fachlichen Kenntnisse und Einsichten bilden die Grundlage für
kumulatives, verstehendes Lernen in den nachfolgenden Jahrgangsstufen. Unter Berücksichtigung
der emotionalen Bedürfnisse der Kinder wird ein auf weiterführenden
Basiskonzepten beruhendes
Verständnis gefördert und anschlussfähiges Wissen aufgebaut. Wo immer möglich,
entwickeln die Kinder ein Gespür für den verantwortungsbewussten Umgang mit
Natur und Umwelt im Sinne einer nachhaltigen Entwicklung. Um die Grundprinzipien
naturwissenschaftlicher Denk- und Arbeitsweisen aufzugreifen und
weiterzuentwickeln, wird bei geeigneten Themen untersuchend bzw. experimentell
vorgegangen. Dabei wenden die Schüler ihre im Schwerpunkt
Naturwissenschaftliches Arbeiten erworbenen Fertigkeiten und Kenntnisse an. NT
5.2.1 Biologie – die Lehre von den Lebewesen (ca. 3 Std.) Die
Schüler erhalten einen Einblick in charakteristische Eigenschaften der
Lebewesen und erkennen dabei, dass die Zelle der Grundbaustein aller Lebewesen
ist. Aufbauend auf dem Vorwissen der Kinder entsteht eine erste altersgemäße
Vorstellung über das zeitliche Auftreten wichtiger Organismengruppen auf der
Erde. ·
Merkmale von Lebewesen: Informationsaufnahme, Informationsverarbeitung
und Reaktion; aktive Bewegung; Stoffwechsel und Energieumwandlung;
Fortpflanzung; Wachstum; Aufbau aus Zellen ·
Auftreten wichtiger Gruppen im Verlauf der Erdgeschichte: Einzeller,
Pflanzen, Tiere, Mensch [ Geo 5.1 Erdgeschichte] NT
5.2.2 Der Körper des Menschen und seine Gesunderhaltung (ca. 28 Std.) In
der Humanbiologie lernen die Schüler, ihren eigenen Körper bewusst
wahrzunehmen. Sie erwerben allgemeinbildendes Wissen über Bau und Funktion
wichtiger Organsysteme. Dies hilft ihnen, die Entstehung und Auswirkungen von
Krankheiten zu verstehen und fördert so gesundheitsbewusstes Verhalten. Ihre
Kenntnisse und Fertigkeiten aus dem Schwerpunkt Naturwissenschaftliches Arbeiten
können die Kinder etwa bei der Untersuchung von Lebensmitteln oder bei Stabilitätsbetrachtungen
anwenden. Darüber hinaus nutzen sie fächerübergreifend einfache
naturwissenschaftliche Modellvorstellungen etwa über Energie- und
Stoffumwandlungen oder den Aufbau der Materie aus Teilchen zur Erklärung
biologischer Vorgänge wie Atmung und Verdauung. Unter
Berücksichtigung der Richtlinien für die Familien- und Sexualerziehung lernen
die Schüler die Grundlagen der Sexualität des Menschen und der Entstehung
neuen Lebens kennen und werden in Zusammenarbeit mit dem Elternhaus darauf
vorbereitet, die mit der Pubertät verbundenen Veränderungen leichter zu bewältigen. Informationsaufnahme,
-weiterleitung und -verarbeitung: Sinnesorgane und Nervensystem ·
Überblick über Sinne und Sinnesorgane ·
Aufbau, wichtige Leistungen und Beeinträchtigungen eines Sinnesorgans ·
Vermeidung von Schäden durch gesundheitsbewusstes Verhalten ·
Zusammenwirken von Sinnesorganen und Nervensystem zur Entstehung von
Sinneseindrücken [ Eth 5.1 Wahrnehmung und Wirklichkeit] Temperaturregulation,
Informationsaufnahme und Schutz durch die Haut ·
Aufbau und Leistungen der Haut ·
Hygiene und Hautpflege; Vermeidung von Hautschäden Schutz,
Stabilität und Bewegung: Skelett und Muskulatur [-> S 5.1.1 Gesundheit und
Fitness] ·
wichtige Teile des Skeletts und ihre Funktion; Aufbau und Eigenschaften
von Knochen ·
Skelettmuskel, Gegenspielerprinzip ·
Vermeidung von Verletzungen und Schäden des Bewegungsapparates Stoffaufnahme
für Wachstum und Energieversorgung des Körpers ·
Nahrungsbestandteile und ihre Bedeutung [ NT 5.1.2 Nährstoffe,
Lebensmittel]; ausgewogene Ernährung ·
Verdauungsorgane und Verdauungsvorgänge ·
Weg der Atemluft, Gasaustausch in der Lunge ·
Zellatmung: Energie- und Stoffumwandlung, Energiefreisetzung [ NT 5.1.2
Stoffumwandlung] Stofftransport
durch das Herz-Kreislauf-System ·
Zusammensetzung und Aufgaben des Blutes; Reinigung des Blutes durch die
Niere ·
Bau und Funktion des Herzens, Blutkreislauf ·
Zusammenhang körperliche Aktivität – Nährstoffbedarf –
Atemfrequenz – Herzschlagfrequenz [ S 5.1.1 Fitness] Gesundheitsgefährdung
durch Rauchen, Alkoholkonsum und Medikamentenmissbrauch ·
Ursachen und Gefahren von Abhängigkeiten ·
Persönlichkeitsstärkung: Nein-Sagen-Können Fortpflanzung,
Wachstum und Entwicklung ·
Geschlechtsorgane ·
Vorgänge während der Pubertät, Körperhygiene ·
Zeugung, Schwangerschaft, Geburt ·
biologische Bedeutung geschlechtlicher Fortpflanzung ·
Prävention von sexuellem Missbrauch: Sensibilisierung, Persönlichkeitsstärkung NT
5.2.3 Körperbau und Lebensweise von Säugetieren (ca. 11 Std.) Ausgehend
von der Betrachtung der Wildformen entwickeln die Schüler Verständnis für
Merkmale und Verhalten von Haustieren. Durch die Beschäftigung mit
verschiedenen Tieren, die ausreichend Raum lässt für eine altersgemäße
emotionale Zuwendung, erwerben sie die Fähigkeit und die Bereitschaft zu
verantwortlicher, tiergerechter Haltung und Pflege. Das Wiederaufgreifen der
beim Menschen eingeführten grundlegenden Konzepte führt zu vernetztem und
transferfähigem Wissen über Säugetiere. Die Schüler erkennen, dass man
Lebewesen anhand charakteristischer Eigenschaften ordnen kann. Lebensbilder
eines Heimtiers (Fleischfresser) und eines Nutztiers (Pflanzenfresser) ·
Abstammung, Züchtung, Art- und Rassebegriff ·
Lebensweise; Angepasstheit in Körperbau und Verhalten ·
Bedeutung für den Menschen; tiergerechte Haltung ·
Einordnen in die Klasse der Säugetiere
ÜbersichtNT5.1 Schwerpunkt Naturwissenschaftliches Arbeiten (42 Std.)5.1.1 Licht- Lichtzerlegung, Abbilden mit Linsen - weitere Erfahrungen und Anwendungen zur Auswahl: Sonne, Mond, Tag-Nacht-Rhythmus, Lichtwirkung, Farbe, Sonnenuhr, Sonnenkollektor, Solarzelle, Photographie, Schutz vor Sonnenbrand, Spiegel, Färben, Bleichen 5.1.2 Luft- Luft als Gemisch, Schall - weitere Erfahrungen und Anwendungen zur Auswahl: Gerüche, Fliegen, Luftdruck, Wetter, Feuer, Flugtechnik, Duftstoffe, Schadstoffe 5.1.3 Wasser- Erfahrungen: Aggregatzustände, Wasser als Lösungsmittel - weitere Erfahrungen und Anwendungen zur Auswahl: Schwimmen und Schweben, Lebensraum Wasser, Wasserkreislauf, Gemische (Säfte, Cremes, Farben), Waschen, Wasserfahrzeuge, Wasserkraftwerk, Wasserstraßen, Trinkwasseraufbereitung, Filtrieren, Wasser als Grundlage des Lebens 5.1.4 Boden und Gestein- Erfahrungen und Anwendungen zur Auswahl: Mineralien, Fossilien, Bodeneigenschaften, Bodenlebewesen, Erosion, Landwirtschaft, Düngung und Pflanzenwachstum, Humusbildung, Kristallbildung 5.1.5 Stoffe und Materialien- Stoffeigenschaften (z. B. Farbe, Löseverhalten, Dichte), Stoffumwandlung [-> NT 5.2.2 Atmung], Stoffgemische - weitere Erfahrungen und Anwendungen zur Auswahl: Verschiedenartigkeit von Materialien, Materialbearbeitung, Stabilität (Hochhaus, Grashalm, Knochen), Mischen und Trennen, Verbrennung, Indikatoren aus Pflanzen 5.1.6 Umwelt und Leben- Atmung, Nährstoffe [-> NT 5.2.2 Nahrungsbestandteile, Verdauung] - weitere Erfahrungen und Anwendungen zur Auswahl: Prinzip der Oberflächenvergrößerung, Lebensmittel, Umweltbelastung, Wasserqualität, Artenvielfalt, Pflanzenwachstum, Schulgarten, Aquarium, nachwachsende Rohstoffe, Wertstoffrecycling, Thermoregulation, Lärmschutz, Müllentsorgung, Landschaftsschutz
NT5.2 Schwerpunkt Biologie (42 Std.)NT 5.2.1 Biologie – die Lehre von den Lebewesen- Merkmale von Lebewesen: Informationsaufnahme, Informationsverarbeitung und Reaktion; aktive Bewegung; Stoffwechsel und Energieumwandlung; Fortpflanzung; Wachstum; Aufbau aus Zellen - Auftreten wichtiger Gruppen im Verlauf der Erdgeschichte: Einzeller, Pflanzen, Tiere, Mensch [à Ek 5.1 Erdgeschichte] NT 5.2.2 Der Körper des Menschen und seine Gesunderhaltung (ca. 28 Std.)5.2.2.1 Informationsaufnahme, -weiterleitung und -verarbeitung: Sinnesorgane und Nervensystem- Überblick über Sinne und Sinnesorgane - Aufbau, wichtige Leistungen und Beeinträchtigungen eines Sinnesorgans - Vermeidung von Schäden durch gesundheitsbewusstes Verhalten - Zusammenwirken von Sinnesorganen und Nervensystem zur Entstehung von Sinneseindrücken 5.2.2.2 Temperaturregulation, Informationsaufnahme und Schutz durch die Haut-
Aufbau und Leistungen der Haut - Hygiene und Hautpflege; Vermeidung von Hautschäden 5.2.2.3 Schutz, Stabilität und Bewegung: Skelett und Muskulatur- wichtige Teile des Skeletts und ihre Funktion; Aufbau und Eigenschaften von Knochen - Arbeitsweise und Energiebedarf eines Skelettmuskels; Gegenspielerprinzip - Vermeidung von Verletzungen und Schäden des Bewegungsapparates 5.2.2.4 Stoffaufnahme für Wachstum und Energieversorgung des Körpers- Nahrungsbestandteile und ihre Bedeutung [à NT 5.1.2 Nährstoffe, Lebensmittel]; ausgewogene Ernährung - Verdauungsorgane und Verdauungsvorgänge - Weg der Atemluft, Gasaustausch in der Lunge - Atmung: Energie- und Stoffumwandlung, Energiefreisetzung [à NT 5.1.2 Stoffumwandlung] 5.2.2.5 Stofftransport durch das Herz-Kreislauf-System- Zusammensetzung und Aufgaben des Blutes; Reinigung des Blutes durch die Niere - Bau und Funktion des Herzens, Blutkreislauf -
Zusammenhang körperliche Aktivität – Nährstoffbedarf – Atemfrequenz –
Herzschlagfrequenz 5.2.2.6 Gesundheitsgefährdung
durch Rauchen, Alkoholkonsum und Medikamentenmissbrauch
- Ursachen und Gefahren von Abhängigkeiten - Persönlichkeitsstärkung: Nein-Sagen-Können 5.2.2.7 Fortpflanzung, Wachstum und Entwicklung-
Geschlechtsorgane -
Vorgänge während der Pubertät, Körperhygiene - Zeugung, Schwangerschaft, Geburt - Prävention sexuellen Missbrauchs - biologische Bedeutung geschlechtlicher Fortpflanzung NT 5.2.3 Körperbau und Lebensweise von Säugetieren (ca. 11 Std.)
Lebensbilder
eines Heimtiers (Fleischfresser) und eines Nutztiers (Pflanzenfresser) -
Abstammung, Züchtung, Art- und
Rassebegriff -
Lebensweise; Angepasstheit in Körperbau
und Verhalten -
Bedeutung für den Menschen; tiergerechte
Haltung -
Einordnen in die Klasse der Säugetiere
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