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Jahrgangsstufe 12 Leistungskurs - GliederungC12 LK1
Chemische Analytik
1.1 Aufgabenfeld der analytischen Chemie
1.2 chromatographische Trennverfahren
1.2.1 Grundlagen
1.2.2 Dünnschicht- oder Papierchromatographie
1.2.3 Gaschromatographie
1.3 maßanalytische Verfahren
1.3.1 Säure-Base-Titration
1.3.2 Konduktometrie
1.3.3 Redoxtitration: Manganometrie
1.4 spektroskopische Verfahren
1.4.1 Photometrie - Grundlagen, Durchführung und Auswertung
1.4.2 Atomabsorptions- oder Emissionsspektroskopie
1.5 Der Weg zur Summenformel
1.5.1 Isolierung eines Reinstoffs
1.5.2 qualitative Elementaranalyse
1.5.3 quantitative Elementaranalyse
1.5.4 Molekülmassenbestimmung (Luftverdrängung)
1.5.5 Summenformel aus empirischer Formel und Molekülmasse 2
Kernchemie 40h
2.1 Radioaktivität
2.1.1 Strahlung radioaktiver Stoffe
2.1.2 Zerfallsgesetz (Aktivität, Halbwertszeit, Altersbestimmung) 2.1.3 Biologische Strahlenwirkung, Strahlenschutz, Einheiten der Strahlenmessung (Gy, Sv)
2.2 Natürliche und künstliche Elementumwandlungen
2.2.1 natürliche Zerfallsreihen
2.2.2 künstliche Elementumwandlungen, zus. Zerfallsarten
2.2.3 Nutzung künstlicher Radioisotope
2.3 Grundlagen der Kernenergietechnik
2.3.1 Massendefekt und Kernbindungsenergie 2.3.2 Energiegewinnung durch Kernspaltung
2.3.3 Energiegewinnung durch Kernfusion 3
Struktur, Reaktivität und
Bedeutung von Kohlenwasserstoffen
40h
3.1 Begriff "Organische Chemie"
3.2 gesättigte aliphatische und zyklische Kohlenwasserstoffe
3.2.1 Reaktionsverhalten: Brennbarkeit, Halogenierung
3.2.2 Molekülstruktur: Geometrie, Einfachbindung, Isomerie
3.2.3 homologe Reihe
3.3 ungesättigte Kohlenwasserstoffe
3.3.1 Reaktionsverhalten: Brennbarkeit, Baeyer-Probe, Halogenaddition
3.3.2 Molekülstruktur: Mehrfachbindung, Molekülgeometrie
3.4 aromatische Verbindungen
3.4.1 Benzol: Reaktionsverhalten, aromatischer Charakter, Molekülstruktur
3.4.2 Toluol
3.4.3 andere aromatische Verbindungen
3.5 Halogenkohlenwasserstoffe - technische Bedeutung, Problematik
3.6 Petro- und Kohlechemie
3.6.1 Erdöl, Erdgas und Kohle als Energieträger und Rohstoffe
3.6.2 ökologische Konsequenzen d. Nutzung fossiler Brennstoffe 4
Der Einfluss
funktioneller Gruppen
4.1 Alkohole
4.1.1 Physikalische Eigenschaften: Löslichkeit, Siedepunkt
4.1.2 Reaktionsverhalten: Alkoholatbildung, Protonierung der Hydroxylgruppe,
Oxidierbarkeit
4.1.3 Strukturaufklärung
4.2 Phenole
4.2.1 Phenol als Säure
4.2.2 Phenol als Aromat: Nitrierung, Halogenierung
4.3 Amine
4.3.1 Anilin als Base
4.3.2 Zweitsubstitution beim Anilin
4.4 Aldehyde und Ketone 4.4.1 Aldehyde als Reduktionsmittel: Silberspiegel, Fehling-Probe
4.4.2 Additionsreaktionen: Reaktionsprinzip
4.4.3 C-H-Acidität: Keto-Enol-Tautomerie, Aldoladdition
4.5 Carbonsäuren
4.5.1 Acidität der Carboxylgruppe: Einfluss von Substituenten 4.5.2 Esterbildung u. Esterhydrolyse: Säurekatalyse, Gleichgewichtsreaktion, Bedeutung Lehrplan (1991)Anmerkung: durchgestrichene Themen sind nicht Abiturprüfungsstoff 1106
KWMBI I So.-Nr. 6/1991 Leistungskurs
Jahrgangsstufe
12
(6) 1
Chemische Analytik*
(ca. 46 Std.) Aufbauend
auf Vorkenntnissen und experimentellen Fähigkeiten aus der allgemeinen und
anorganischen Chemie setzen sich die Schüler mit den Grundprinzipien
wichtiger einfacher Analyseverfahren auseinander. Anhand ausgewählter
Beispiele sollen ihnen die große Leistungsfähigkeit und Bedeutung moderner
Nachweismethoden in den verschiedensten Anwendungsbereichen, z.B. der
Umweltanalytik und der Medizin, deutlich werden. Die
Praktika fördern dabei nicht nur Selbständigkeit und Eigenverantwortlichkeit
im Experimentieren und Auswerten, sie erziehen auch zu einer kritischen
Haltung gegenüber den erzielten Ergebnissen und zur gewissenhaften Analyse möglicher
Fehlerquellen. Aufgabenfeld
der analytischen Chemie MT,
GE, U, BO) Begriffsklärung;
Aufzeigen einiger Einsatzbereiche; Hinweis auf die Leistungsfähigkeit moderner
Spurenanalytik chromatographische
Trennverfahren (Pr)
Demonstration
von Adsorption und Verteilung; ggf. Computersimulation
zur Veranschaulichung -
Grundlagen -
Dünnschicht- oder Papierchromatographie Durchführen
der Trennung und Auswerten (Rf-Wert) eines einfachen Chromatogramms; Hinweis auf
die Identifizierung von Substanzen durch Co-Chromatographie
(ca.
7 Std.) maßanalytische
Verfahren Durchführung
und Auswertung von Titrationen (Pr) Aufgreifen
und Wiederholen von Grundlagen -
Säure-Base-Titration Aufzeigen
des Einflusses von Indikatoren auf den Endpunkt; experimentelle Ermittlung der
Titrationskurve einer starken und der einer schwachen einprotonigen Säure; ggf.
Computereinsatz (ca.
6 Std.)
-
Redoxtitration: Manganometrie Reaktionen
in saurer Lösung; Vorstellen des Prinzips der Rücktitration; Hinweis auf
Anwendungen, z.B. in der Wasseranalytik (- U) (ca.
4 Std.) spektroskopische
Verfahren Bewusst machen
der Wechselwirkung zwischen elektromagnetischer Strahlung und Materie (- Ph12); -
Photometrie (Pr): Vorstellen
des Funktionsprinzips des Photometers; Grundlagen
Transmission,
Extinktion, Lambert-Beersches Gesetz;
(ca.
7 Std.)
Verfahrensschritte
zur Bestimmung der Summenformel organischer Verbindungen (->
W) (Pr) Herausstellen
der Leistungen bedeutender Chemiker -
Isolierung eines Reinstoffs Aufgreifen
von Grundwissen zu wichtigen Trenn- und Reinigungsschritten; Durchführen z.B.
einer Extraktion, Destillation -
qualitative Elementaranalyse
Durchführen
einfacher Nachweisreaktionen für ausgewählte Elemente in einer organischen
Verbindung (ca.
5 Std.) -
quantitative Elementaranalyse: Prinzip der Verbrennungsanalyse Ermitteln
des Kohlenstoffgehalts einer Kohlenwasserstoffverbindung, z.B. nach dem Schöniger-Verfahren;
Berechnen der empirischen Formel (ca.
4 Std.) -
Bestimmung der molaren Masse einer leichtflüchtigen Verbindung: Messung
der Luftverdrängung Durchführen
eines geeigneten Verfahrens; Auswerten der Ergebnisse unter Verwendung der
allgemeinen Gasgleichung; Ermittlung
der Summenformel aus empirischer Formel und Molekülmasse Bewusst machen
der Unterschiede zwischen der historischen und der instrumentellen Analytik,
z.B. Einsatz des Massenspektrometers (- MT) (ca.
5 Std.) 2
Kernchemie
(ca. 40 Std.) Ausgehend
von geschichtlichen Aspekten der Entdeckung der natürlichen und künstlichen
Kernumwandlung soll den Schülern die Tragweite der sich an diese Erkenntnisse
knüpfenden Entwicklungen bewusst werden.
Die Schüler erfassen dabei, dass auch Atomkerne in Abhängigkeit von
ihrer Zusammensetzung veränderlich sein können und dass aufgrund der
hochenergetischen Reaktionen und der damit verbundenen Gefahren besondere
Arbeitstechniken und Sicherheitsbestimmungen notwendig sind. Die
sich aus Kernspaltung und Radioaktivität Aufgreifen
und Wiederholen von Grundkenntnissen (- Ph); Darstellen wichtiger Etappen der
Entdeckungsgeschichte (- W, MT); -
Strahlung radioaktiver Stoffe: Formulieren
der Vorgänge im Kern durch Kerngleichungen; Trennung
und Identifizierung von a-,
b-
und g-Strahlung Interpretation
des Verhaltens im elektrischen Feld, wichtige Eigenschaften; Nachweis
durch Ionisation Demonstration
des Nachweises der Strahlung radioaktiver Stoffe; Übersicht über das
Funktionsprinzip des Geiger-Müller-Zählrohres, der Nebelkammer und der
Kernspurplatte (ca.
6 Std.) -
Zerfallsgesetz: Aktivität (Bq), Halbwertzeit ggf.
Demonstration des zeitlichen Verlaufs einer Zerfallsreaktion; Ableiten
des Zerfallsgesetzes ausgehend von Messdaten;
Bewusst machen
der statistischen Natur des radioaktiven Zerfalls, ggf. mit Computersimulation Anwendung
zur Altersbestimmung
Vorstellen
der C-14-Methode; Hinweis auf ihre Bedeutung und Grenzen (- G); einfache
Rechenbeispiele für die Anwendung dieser Methode (- Ph13) (ca.
5 Std.) -
biologische Strahlenwirkung und Strahlenschutz (- B12; - GE, U, W):
Unterschied
Energiedosis (Gy) - Äquivalentdosis (Sv) Strahlenbelastung Gegenüberstellen
der natürlich und der zivilisatorisch bedingten Strahlenbelastung;
Unterscheiden zwischen stochastischen und Ansprechen der Grenzwertproblematik und der Überwachung;
Bewusst machen, dass zur Klärung bestimmter Fragestellungen nur bestimmte Messverfahren
geeignet sind (ca.
4 Std.) natürliche
und künstliche Elementumwandlungen -
natürliche Zerfallsreihen
exemplarische
Besprechung einer Zerfallsreihe unter Mitverwendung der Nuklidkarte; Ableiten
und Anwenden der Verschiebungssätze (ca.
3 Std.) -
künstliche Elementumwandlungen und zusätzliche Zerfallsarten: Einfang- und
Austauschreaktionen - Hinweis auf historische Versuche
mit a-Teilchen
und die Entdeckung von Neutron und Positron; Hinweis auf die Bedeutung von
Teilchenbeschleunigern (- Ph13) -
Nutzung künstlicher Radioisotope
Berichten
über den Einsatz in Medizin, Forschung und Technik (- B; - GE, MT), z.B.
Diagnostik, Therapie, Isotopenmarkierung (vgl.
C13.3), Materialprüfung (ca.
6 Std.) Grundlagen
der Kernenergietechnik
(->Ph10
und Ph13) -
Massendefekt und Kernbindungsenergie: Äquivalenz von Masse und Energie Bewusst machen
des Phänomens; Berechnungen; Begründen der Möglichkeit des Energiegewinns
durch Spaltung bzw. Fusion aus der Kernbindungsenergiekurve (ca.
4 Std.) -
Energiegewinnung durch Kernspaltung (- MT, U, GE): Kettenreaktion Hinweis
auf die Entdeckung der Kernspaltung; Ansprechen
wesentlicher Voraussetzungen für den Eintritt einer Kettenreaktion; Erläutern
des Prinzips der Steuerung; Spaltungsreaktor Erklären
des Funktionsprinzips am Beispiel eines modernen Reaktortyps; Brennstoffkreislauf
Überblick
über wichtige Etappen: Anreicherung, Wiederaufarbeitung und Endlagerung sowie
ihre Problematik; Diskussion aktueller technischer, ökologischer und
politischer Aspekte der Nutzung der Kernspaltung (- Sk, @, K13, Ev13, Eth12; -
P, FR, EU) (ca.
9 Std.)
(ca.
3 Std.) 3
Struktur, Reaktivität und Bedeutung von Kohlenwasserstoffen
(ca. 40 Std.) Die
Schüler erkennen, dass die Vielfalt der Kohlenwasserstoffverbindungen auf die
unterschiedlichen Bindungsverhältnisse in ihren Molekülen zurückgeführt
werden kann. Mit der Einführung
des Orbitalmodells und seiner Anwendung zur bildhaften Beschreibung von Molekülstrukturen
werden einerseits Grundlagen für die immer wiederkehrende Erörterung des
Zusammenhangs von Eigenschaften und Struktur organischer Verbindungen
geschaffen, andererseits Hilfsfunktion und Grenzen von Modellvorstellungen
exemplarisch verdeutlicht. An
ausgewählten Beispielen gewinnen die Schüler eine Vorstellung von der
Bedeutung verschiedener Verbindungen in Technik und Alltag, Begriff
„organische Chemie" Aufzeigen
der historischen und modernen Abgrenzung zur anorganischen Chemie (-W);
experimentelle Demonstration von Kennzeichen organischer Verbindungen gesättigte
aliphatische und zyklische Kohlenwasserstoffe Vorstellen
ausgewählter Verbindungen und ihrer Bedeutung, z.B. als Flüssiggas,
Kraftstoff; -
Reaktionsverhalten: Brennbarkeit, Halogenierung Auswerten
von Demonstrationsversuchen; Erläutern des Mechanismus der radikalischen
Substitution; Radikalstabilität und Konkurrenzreaktionen bei höheren Alkanen (ca.
5 Std.) -
Molekülstruktur: Molekülgeometrie, Einfachbindung, Konstitutionsisomerie Anwenden
des Tetraedermodells auf Alkane und Cycloalkane (vgl. C10.2); Beschreiben der
Einfachbindung durch das Orbitalmodell (- Ph; - W): Grundzustand, Sp3-Hybridisierung; Nomenklaturregeln; Unterschied Konstitution - Konformation (ca.
4 Std.) -
homologe Reihe (Pr) Untersuchen
und Erklären physikalischer Eigenschaften: Löslichkeit, Siedepunkt;
zwischenmolekulare Kräfte (ca.
3 Std.) ungesättigte
Kohlenwasserstoffe Vorstellen
ausgewählter Verbindungen und ihrer Bedeutung, z.B. als Ausgangsstoffe für die
Synthese von Kunststoffen (vgl. C13.4) Reaktionsverhalten
(Pr): Brennbarkeit, Baeyer-Reaktion, Halogenaddition Vergleichen
mit dem Verhalten von Alkanen; Erläutern des Mechanismus der elektrophilen
Addition von Wasserstoffhalogenid und Halogen an Alkene; Erklären der Regel von
Markownikow; Hinweis auf Methoden zur Aufklärung des ionischen Mechanismus (ca.
6 Std.) Molekülstruktur:
Mehrfachbindung, Molekülgeometrie Beschreiben
durch das Orbitalmodell: sp2- bzw. sp-Hybridisierung, s-p-Modell;
Erklären der Ursachen und Folgen der cis-trans-Isornerie (ca.
4 Std.) aromatische
Verbindungen Hinweis
auf die Bedeutung, z.B. für die Synthese von Kunststoffen, Farbstoffen,
Waschmitteln, Arzneimitteln (vgl. C13.4) -
Benzol: Reaktionsverhalten - aromatischer Charakter Klären
des Widerspruchs zwischen erwartetem ("Cyclohexatrien") und
beobachtetem Reaktionsverhalten (- W); Molekülstruktur
- Mesomerie, Grenzstrukturformel, Mesomerieenergie Beschreiben
des aromatischen Zustands mit Hilfe des Orbitalmodells; Aufzeigen der Molekülgeometrie;
Erläutern des Mechanismus der elektrophilen Substitution: Halogenierung,
Nitrierung -
Toluol Erarbeiten
der Konkurrenzreaktion bei der Halogenierung von Alkylbenzolen: Radikal
bzw.
Ionenmechanismus in Abhängigkeit von den Reaktionsbedingungen (ca.
6 Std.)
Halogenkohlenwasserstoffe:
technische Bedeutung und ökologische Problematik
(- B12; -U, GE) exemplarisches
Eingehen auf Eigenschaften und Verwendungsbereiche; Bewusst machen
der
Anreicherung von Pestiziden in der Nahrungskette; Aufzeigen der globalen
Dimension der Umweltbelastung, z.B. durch Fluorchlorkohlenwasserstoffe, und der
Notwendigkeit internationaler Vereinbarungen (- P) (ca.
4 Std.)
4
Der Einfluss
funktioneller Gruppen
(ca. 42 Std.) Die
Schüler erkennen die Auswirkungen wichtiger funktioneller Gruppen auf die
Eigenschaften von organischen Verbindungen und damit das grundlegende
Ordnungsprinzip der organischen Chemie. Darüber hinaus wird für sie
deutlich, dass die Ausprägung bestimmter Eigenschaften durch die
funktionellen Gruppen von der Natur des übrigen Molekülteils mitbeeinflusst wird. An
Beispielen werden Bezüge zur Chemie der Biomoleküle hervorgehoben, um den
Schülern die Verständnisgrundlage für viele Eigenschaften von Naturstoffen
zu vermitteln. Die Bedeutung verschiedener Stoffgruppen für unser tägliches
Leben erfassen die Schüler anhand ausgewählter Vertreter. Alkohole
Vorstellen
wichtiger Vertreter: Methanol, Ethanol,
Glykol, Glycerin; Aufzeigen einer technisch bedeutsamen Synthese (- MT);
Hydroxylgruppe als funktionelle Gruppe; Erkennen der Einteilung und Anwenden der
Nomenklatur -
physikalische Eigenschaften (Pr): Löslichkeit, Siedepunkt
Bewusst machen der Abhängigkeit von der Molekülgröße und der Zahl der Hydroxylgruppen;
Vergleichen mit Kohlenwasserstoffen entsprechender Molekülmasse; Hinweis auf die Verwendung von
Alkoholen als Lösungs- und Frostschutzmittel (ca.
4 Std.) -
Reaktionsverhalten (Pr): Alkoholatbildung Vergleichen
der Reaktionen von Wasser bzw. Alkohol mit Natrium; Protonierung
der Hydroxylgruppe Bildung
von Ether und Alken in Konkurrenzreaktionen; Oxidierbarkeit Verhalten
primärer, sekundärer und tertiärer Alkohole gegenüber angesäuerter
Dichromatlösung; Aufstellen der Redoxgleichungen (ca.
6 Std.)
Phenole
Vorstellen
der Stoffklasse; Aufzeigen von Verwendungsmöglichkeiten, z.B. zur Herstellung
von Kunst- und Farbstoffen (vgl.
C13.4); -
Phenol als Säure Acidität
der Hydroxylgruppe (pKs- Wert); Vergleichen von Phenol und Alkohol sowie von
Phenolat- und Alkoholat-Ion; Erklären des Unterschieds mit der
Mesomeriestabilisierung -
Phenol als Aromat: Nitrierung, Halogenierung
Vergleichen
mit dem Reaktionsverhalten von
Benzol; Erklären des Einflusses der Hydroxylgruppe auf Geschwindigkeit
und Orientierung der Zweitsubstitution; Unterscheiden von induktiven und
mesomeren Effekten (ca.
6 Std.) Amine
Begriffsklärung;
Hinweis auf Anilinfarben
(vgl. C13.4); Ansprechen der cancerogenen Wirkung von Nitrosaminen (-
GE); ggf. Aufzeigen der Bedeutung biogener Amine, z.B. als Neurotransmitter (-
B13) -
Anilin als Base Vergleichen
mit Ammoniak und Methylamin -
Zweitsubstitution beim Anilin Vergleichen
mit Phenol; Anwenden der Vorkenntnisse (vgl. auch C13.4) (ca.
4 Std.) Aldehyde
und Ketone
Vorstellen
wichtiger Vertreter; Carbonylgruppe als funktionelle Gruppe; Nomenklatur;
Aufzeigen einiger Verwendungsmöglichkeiten, z.B. als Desinfektionsmittel, zur
Kunststoffherstellung; Bewusst machen
der Problematik des Formaldehydeinsatzes (-
GE); -
Aldehyde als Reduktionsmittel (Pr): Silberspiegelprobe, Fehlingprobe experimentelle
Untersuchung des Verhaltens von Aldehyden und Ketonen; Formulieren der
Redoxgleichungen ohne Berücksichtigung der Komplexbildung (ca.
5 Std.) -
Additionsreaktionen: Reaktionsprinzip experimentelle
Demonstration einer Addition; Formulieren der Schritte der nucleophilen
Addition; Beispiele: Addition von Wasser, Alkohol und Ammoniak -
C-H-Acidität: Keto-Enol-Tautomerie Erklären
der Aktivierung von C-H-Bindungen durch den Einfluss
der benachbarten
Aldoladdition Carbonylgruppe (ca.
4 Std.) Carbonsäuren
(Pr)
Vorstellen
wichtiger Vertreter (- B); Carboxylgruppe als funktionelle Gruppe; Nomenklatur;
Herstellung und Bedeutung von Essigsäure; -
Acidität der Carboxylgruppe: Einfluss von Substituenten;
Mesomeriestabilisierung des Carboxylat-Ions; Vergleichen der pKs-Werte;
Erklären der Unterschiede mit dem Einfluss induktiver Effekte; experimentelle Ermittlung des pKs-Werts durch
Halbtitration; Salzbildung (ca.
6 Std.) -
Esterbildung und Esterhydrolyse: Säurekatalyse, Gleichgewichtsreaktion Erarbeitung
ausgehend von Experimenten; Formulieren des Reaktionsmechanismus; Aufzeigen von
Möglichkeiten zur Erhöhung der
Ausbeute (vgl. Cl 1.2); keine
Berechnungen mit Hilfe des Massenwirkungsgesetzes; Bedeutung
von Estern Beispiele
für Lösungsmittel, Aromastoffe und Kunststoffe (Polyester, vgl.
C13.4) (ca.
4 Std.)
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