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4.2 Ökosystem See
Einteilung
der Gewässer unterirdisch:
Grundwasser und Höhlengewässer oberirdisch:
fließend
stehend
Uferzonierung
eines Sees ·
Erlenbruchwald,
Streuwiesen ·
Röhrichtzone ·
Schwimmblattzone ·
Tauchblattzone ·
Tiefenalgenzone Sauerstoffhaushalt Zufuhr
durch ·
Atmosphäre ·
Photosynthese Verbrauch
durch ·
Atmung ·
Destruktion
Der See im JahreslaufDichteanomalie
des Wassers: Wasser
hat bei 4°C die größte Dichte. Es wird bei Abkühlung unter 4°C
spezifisch leichter. Ursache:
Beim Schmelzen des Eises Volumenverminderung durch Auflösung der lockeren
Gitterstruktur und Aggregatbildung: engere Packung durch frei bewegliche Cluster.
Bei weiterer Erwärmung überwiegt die thermische Ausdehnung. Bedeutung:
·
Tiefenwasser des
Sees kann nicht kälter sein als 4°C (wegen Dichtemaximum) ·
Gewässer frieren
von der Oberfläche her zu, die Eisdecke schützt die tieferen Partien vor dem
Zufrieren (das Eis würde sonst auch im Sommer nicht tauen wegen geringer Wärmeleitfähigkeit) ·
Stabilität
thermisch geschichteter Wassermassen Temperaturschichtung
im See im Lauf eines Jahres Bedeutung
für den Stoffhaushalt (z.B. Sauerstoffhaushalt) Nährstoff- und Stoffverteilung im See Grundlegende
Vorgänge: ·
Rhythmus von
Zirkulation und Stagnation ·
Bioaktivität der
Organismen (Produktion, Konsumtion, Destruktion) ·
Deportation von
Stoffen in das Sediment Trophie:
Intensität der organischen Produktion oligotroph:
schwach produktiv eutroph:
hoch produktiv Bei
Vollzirkulation gelangt sauerstoffreiches Wasser bis auf den Grund. Messung
der Produktion a) Messung
der Sauerstoffproduktion bei der Photosynthese mit Licht-(Nettoproduktion) und
Dunkelflaschen (Respiration) Nettoproduktion = Bruttoproduktion - Respiration b)
Radiokarbon-Methode (ist empfindlicher) Abhängigkeit
der Sauerstoffkonzentration von Zirkulation und Stagnation: Vollzirkulation Im Zustand
der Vollzirkulation eines holomiktischen Sees gelangt sauerstoffreiches Wasser
bis auf den Seegrund. Am Ende der Zirkulationsperiode tritt im gesamten Wasserkörper
eine annähernd gleiche Sauerstoffkonzentration auf. Stagnation Während
der Stagnationsphase ist kein vertikaler Stoffaustausch zwischen Epilimnion und
Hypolimnion möglich. Biogene
Einflüsse auf die Sauerstoffkonzentration während der Stagnationsphase Das
Epilimnion nimmt auch während der Stagnationsphase laufend Sauerstoff aus der
Luft auf. -
Photosynthese als Sauerstoffquelle - tagsüber
können Sauerstoffübersättigungen bis 150% auftreten Im
Hypolimnion gibt es nur sauerstoffzehrende Vorgänge, die den Sauerstoffvorrat
aus der Zeit der Vollzirkulation stark angreifen. Sauerstoffverbrauch durch
Abbau organischer Pflanzen- und Tierreste (Detritus) -
Sedimentbildung (abhängig von der Primärproduktion im Epilimnion) Sprungschicht:
absinkendes Plankton wird gebremst (Dichte und Viskosität (Zähigkeit) des
Wassers nehmen stark zu. Die gegenseitige Abhängigkeit der Organismen in der Lebensgemeinschaft - die NahrungsketteDer
biogene Stoffumsatz spielt sich auf drei Ebenen ab: Produzenten
bauen aus anorganischen Verbindungen (Kohlenstoffdioxid, Wasser) mit Hilfe von
Strahlungsenergie (oder chemischer Energie) organische Materie auf. Konsumenten
gewinnen Energie durch Umbau organischer Materie (alle Tiere und parasitisch
lebende Pflanzen) Destruenten
gewinnen Energie aus dem Abbau toter organischer Materie bis zu anorganischen
Bestandteilen (die meisten Bakterien) pelagische
Konsumentenkette
Regulierung von Fließgewässern Beispiel:
Salzach bei Eham vor und nach der Verbauung (1835 - 1980) nach
Regulierung: ·
Fehlender
Uferbewuchs (=>Erwärmung des Wassers) oder standortfremde Bäume, die nichts
zur Uferbefestigung beitragen ·
Hochwässer
fallen aus (=>fehlende Düngung) ·
Wasser fließt
schneller => Eintiefung, Grundwasserabsenkung ·
verringerte
Selbstreinigung Vorteile
natürlicher Uferbefestigung durch Erlen und Weiden: ·
Schatten
(Temperatur, Sauerstoffgehalt) ·
Lebensraum für
Tiere (Wurzeln, Startplatz) ·
Ufer wird nicht
unterspült ·
erneuert sich
selbst
Wurzelausbildung
am Gewässerrand Nahrungsbeziehungen exemplarische Besprechung eines Nahrungsnetzes unter Nennung eingebundener Pflanzen- und Tierarten
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