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Lösungen

 

Aufgaben

1. Atom A enthält 17 Protonen und 18 Neutronen

Atom B enthält 18 Protonen und 18 Neutronen

Atom C enthält 17 Protonen und 17 Neutronen

a) Wie groß ist die relative Atommasse der Atome A,B und C in u ungefähr?

[35, 36 34]

b) Um welches Element handelt es sich jeweils bei A, B und C?

[Cl, Ar, Cl]

c) Bezeichne die Atome A und C mit einem Fachausdruck!

[Isotope]

 

2. Das Element Lithium besteht aus zwei Atomsorten mit den Massen 6,02 u und 7,02 u. Die mittlere Masse beträgt 6,94 u. Welchen Anteil haben die beiden Atomsorten in dem natürlichen Isotopengemisch?

 

8% der Atome haben die Masse 6,02u; 92% die Masse 7,02u.

 

3.1 Stelle unter Anwendung der Edelgasregel die Formel für die Ionen der folgenden Elemente auf und schreibe dahinter (in Klammern) das Elementsymbol des Edelgases, das die gleiche Elektronenkonfiguration aufweist:

a) Calcium b) Lithium c) Brom d) Sauerstoff e) Gallium f) Barium 

 

Ca2+ (Ar)         Li+ (He)          Br- (Kr)           O2- (Ne)          Ga3+ (Ar)        Ba2+ (Xe)

 

3.2 Aluminium reagiert mit Chlor zu Aluminiumchlorid.

Stelle für die am Aluminium und Chlor ablaufenden Elektronenübergänge Teilgleichungen auf und bilde daraus die Gesamtgleichung in Ionenform und als Stoffgleichung.

 

Al  ->  Al3+  +  3 e-                  /*2

Cl2  +  2 e-   ->  2 Cl-                          /*3

-------------------------------------------

2 Al  +  3 Cl2  ->  2 Al3+  +  6 Cl-  

2 Al  +  3 Cl2  ->  2 AlCl3  

 

4. Magnesium reagiert mit Stickstoff zu Magnesiumnitrid, einer salzartigen Verbindung. Stelle den Vorgang der Ionenbildung aus den beiden Elementen in Teilgleichungen dar und bilde aus den beiden Teilgleichungen die Gesamtgleichung in Ionenform sowie die Stoffgleichung.

 

Mg  ->  Mg2+  +  2 e-             /*3

N2  +  6 e-   ->    2 N3-             

-------------------------------------------

3 Mg  +  N2  ->  3 Mg2+  +  2 N3-             

3 Mg  +  N2  ->   Mg3N2    

 

 

5. Magnesiumchlorid wird elektrolysiert. Stelle die an Kathode und Anode ablaufenden Vorgänge in Form von Reaktionsgleichungen dar und addiere diese Teilvorgänge zur Gesamtgleichung in Ionenform.

 

Mg2+  +  2 e- ->  Mg  

2 Cl-  ->  Cl2  +  2 e-  

------------------------------------

Mg2+  +  2 Cl-  ->  Mg  +  Cl2 

 

6. Gib für die Elemente der 3. Periode des Periodensystems die Formeln der

a) Wasserstoffverbindungen (=Hydride) und

b) Sauerstoffverbindungen (= Oxide) an!

 

a)         NaH      MgH2            AlH3                SiH4                PH3                 H2S                 HCl

 

b)        Na2O              MgO               Al2O3              SiO2                P2O3               <SO>              Cl2O

 

7. Natriumhydrogencarbonat NaHCO3 wird als Backpulver verwendet. Beim Erhitzen entsteht daraus nach der folgenden Reaktionsgleichung gasförmiges Kohlenstoffdioxid, wodurch der Teig "geht":

2 NaHCO3  ---------->  Na2CO3  +  CO2  +  H2O

Für ein lockeres Gebäck müssen mindestens 2,5 l Kohlenstoffdioxid pro 1000 g Mehl freigesetzt werden. Berechne die Masse an Natriumhydrogencarbonat-Backpulver (in Gramm), die zu 1000 g Mehl gegeben werden müssen.

 

 

9. Zur Bestimmung der Konzentration einer verdünnten Natronlauge wird eine Probe von 20,0 ml dieser Natronlauge mit Salzsäure der Konzentration c = 1,02 mol/l bis zum Farbumschlag des Indikators titriert. Der Verbrauch an Salzsäure beträgt 24,3 ml.

a) Berechne die Konzentration der Natronlauge in Mol pro Liter.

b) Welche Masse an Natriumhydroxid ist in einem Liter dieser Natronlauge enthalten?

 

 

10. Ein Airbag soll einen Autofahrer bei einem Aufprall durch Bildung eines „Luftpolsters“ schützen. Dabei wird Natriumazid NaN3 verwendet, das sich nach elektrischer Zündung innerhalb von weniger als 50 Millisekunden entsprechend der folgenden Reaktionsgleichung in Natrium und Stickstoff zersetzt:

2 NaN3 -> 2 Na + 3 N2

Wieviel Gramm Natriumazid müssen zersetzt werden, damit 100 l Stickstoffgas entstehen?

 

 

 

11. Stelle die Formeln der folgenden Salze auf:

- Calciumchlorid - Ammoniumsulfid - Aluminiumfluorid - Natriumphosphat - Calciumphosphat - Bariumcarbonat - Calciumsulfit - Natriumcarbonat

 

CaCl2     (NH4)2S   AlF3   Na3PO4    Ca3(PO4)2      BaCO3   CaSO3    Na2CO3

 

 

13. Formuliere die folgenden Reaktionen und benenne die jeweils entstehenden Salze:

a) Metall + Nichtmetall

- Eisen (hier dreiwertig) + Brom  2 Fe  +  3 Br2  ->  2 FeBr3

- Magnesium + Brom  Mg  +  Br2  ->  MgBr2

- Natrium + Chlor  2 Na  +  Cl2  ->  2 NaCl

b) unedles Metall + Säure

- Eisen (hier zweiwertig) + Schwefelsäure  Fe  +  H2SO4  ->  FeSO4  +  H2

- Magnesium + Salpetersäure  Mg  +  HNO3  ->  Mg(NO3)2  +  H2

- Magnesium + Phosphorsäure  3 Mg  +  2 H3PO4  ->  Mg3(PO4)2  +  3 H2

- Zink (zweiwertig) + Salzsäure  Zn  +  2 HCl  ->  ZnCl2  +  H2

c) Metalloxid + Säure:

- Calciumoxid + Salzsäure  CaO  +  2 HCl  ->  CaCl2  +  H2O

- Calciumoxid + Schwefelsäure  CaO  +  H2SO4  ->  CaSO4  +  H2O

- Kupfer(II)-oxid + Salpetersäure  CuO  +  2 HNO3  ->  Cu(NO3)2   +  H2O

d) Säure + Base (=Neutralisation)

- Phosphorsäure + Natronlauge  H3PO4  +  3 NaOH  ->  Na3PO4  +  3 H2O

- Schwefelsäure  +  Barytlauge  H2SO4  +  Ba(OH)2  ->  BaSO4  +  2 H2O

- Kohlensäure + Kalkwasser  H2CO3  +  Ca(OH)2  ->  CaCO3  +  2 H2O

e) Lauge + Nichtmetalloxid

- Natronlauge + Kohlenstoffdioxid  2 NaOH  +  CO2  ->  Na2CO3  +  H2O

 

- Kalkwasser + Kohlenstoffdioxid  Ca(OH)2  +  CO2  ->  CaCO3  +  H2O

- Natronlauge + Schwefeldioxid  2 NaOH  +  SO2  ->  Na2SO3  +  H2O

f) Salzfällung

- Silbernitrat + Natriumchlorid  AgNO3  +  NaCl  ->  AgCl  +  NaNO3

- Natriumcarbonat + Calciumchlorid   Na2CO3  +  CaCl2  ->  CaCO3  +  2 NaCl

- Bariumchlorid + Kaliumsulfat   BaCl2  +  K2SO4  ->  BaSO4  +  2 KCl

g) "Austreiben" einer schwächeren oder flüchtigen Säure aus ihrem Salz durch eine stärkere oder nichtflüchtige Säure:

- Calciumcarbonat + Salzsäure  CaCO3  +  HCl  ->  CaCl2  +  H2CO3

- Natriumsulfit + Schwefelsäure  Na2SO3  +  H2SO4  ->  H2SO3  +  Na2SO4

- Eisen(II)-sulfid + Salzsäure  FeS  + 2 HCl  ->  FeCl2  +  H2S

 

14. Gib in Form von Reaktionsgleichungen drei Möglichkeiten zur Herstellung von Magnesiumchlorid an.

 

Aus den Elementen: Mg  +  Cl2  ->  MgCl2

Aus Magnesium und Salzsäure:  Mg  +  2 HCl  ->  MgCl2  +  H2

Neutralisation von Magnesiumhydroxid mit Salzsäure:  Mg(OH)2  +  2 HCl  ->  MgCl2  +  2 H2O

Weitere Möglichkeiten:

Magnesiumoxid mit Salzsäure:  MgO  +  2 HCl  ->  MgCl2  +  H2O

Magnesiumcarbonat mit Salzsäure:  MgCO3  +  2 HCl  ->  MgCl2  +  CO2  +  H2O

 

15. Vervollständige die folgenden Reaktionsgleichungen (falls erforderlich, auch alle Koeffizienten eintragen!):

a)        2 Na   +   S     ---------->  Na2S

b)            Mg(OH)2   +   2 HCl  ->  MgCl2  +  2 H2O

c)         CO2   +   H2O  ---------->  H2CO3

d)        HNO3   +  NaOH  ---------->  NaNO3   +  H2O

e)        CaO   +   2 HCl   ---------->   CaCl2  +  H2O

f)            H2SO4   +   Ca(OH)2   ---------->   CaSO4  +   2 H2O

g)        2 Al   +   3 Cl2   ---------->   2 AlCl3

 

16. Schwefeldioxid, das Verbrennungsprodukt von Schwefel, ist ein stechend riechendes, giftiges Gas. Der MAK-Wert (maximale Arbeitsplatz-Konzentration) beträgt 5 mg / m3.

Wie viel Schwefel könnten in einem Chemie-Saal von 7 m Länge, 7 m Breite und 3,50 m Höhe verbrannt werden, bis der MAK-Wert erreicht wird?